 |
 |
|
Allgemeines zu Sonderleistungen
Der Arzt unterliegt dem Wirtschaftlichkeitsgebot.
Die vom Gesetzgeber und den Kassen auf das Ausreichende, Notwendige und Zweckmäßige begrenzten Vorsorgeleistungen können durch empfehlenswerte medizinische Leistungen sinnvoll ergänzt werden.
|
|
|
|
So gibt eine Vielzahl von medizinisch empfehlenswerten Vorsorgeleistungen, die also nicht zum Katalog der gesetzliche Krankenkassen gehören, von Ihnen jedoch verlangt werden können.
Diese Leistungen müssen Ihnen dann nach Maßgabe der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) in Rechnung gestellt werden.
Auch diese Leistungen werden im Folgenden erwähnt. Ein Katalog liegt in unserer Praxis aus.
Falls Sie eine solche Leistung wünschen, bitten wir Sie dies bei uns anzumelden. Nach Leistungserbringung wird Ihnen eine Rechnung ausgestellt
|
|
|
Krebsvorsorge
Die Krebsvorsorgeuntersuchung sollte regelmäßig durchgeführt werden. Sie umfasst eine Blick- und Tastuntersuchung des äußeren und inneren Genitales, sowie eine Abstrichentnahme von Gebärmuttermund und -halskanal. Die Abstriche werden in einem besonderen Labor aufgearbeitet und ausgewertet.
Beide Brüste werden untersucht und abgetastet. Zur Selbstuntersuchung wird angeleitet.
Im Alter von 50 Jahren wird jährlich eine Stuhluntersuchung zur Früherkennung von Darmkrebs angeboten. Mit 56 Jahren haben Sie die Wahl, ob Sie diese Untersuchung jetzt alle 2 Jahre durchführen lassen wollen, oder ob Sie alternativ eine Darmspiegelung wünschen. Sollte die Darmspiegelung ein unauffälliges Ergebnis haben, so kann sie nach 10 Jahren wiederholt werden.
Neuerdings können Frauen zwischen 50 und 69 Jahren alle 2 Jahre aus vorsorglichen Gründen eine Mammographie bekommen.
|
 |
| Es gibt sinnvolle, medizinisch empfehlenswerte, moderne Ergänzungen zu der gesetzlichen Krebsvorsorge: |
| 1. |
eine Ultraschalluntersuchung des Inneren Genitales. Sie schafft optimale Sicherheit, da pathologische, nicht tastbare Veränderungen erkannt werden können. Eine regelmäßige jährliche Wiederholung ist empfehlenswert. |
| 2. |
eine zusätzliche Ultraschalluntersuchung beider Brüste, auch in Verbindung mit einer vorsorglich durchgeführten Mammographie, erhöht Ihre Sicherheit. |
| 3. |
Das Thin-Prep-Verfahren stellt eine effektivere Abstrichtechnik vom Muttermund dar. Diese Technik hat eine höhere Aufdeckungsrate als konventionelle Abstrichverfahren. Es ist bei auffälligem Befund eine nachträgliche HPV(Virus)-Typisierung möglich. |
| 4. |
Der immunologische Stuhltest bietet eine doppelt hohe Sicherheit wie konventionelle Stuhlteste. Es ist keine vorherige Diät erforderlich. Unnötige Darmspiegelungen können so vermieden werden. |
|
|
|
Mutterschaftsvorsorge
Kündigt sich bei Ihnen Nachwuchs an, so freuen wir uns mit Ihnen!
Nachdem die Schwangerschaft durch Ultraschall bestätigt wurde, sollte der Mutterpass angelegt werden. Hierzu ist eine Blutabnahme erforderlich, aus der dann Ihre Blutgruppe, der Antikörpersuchtest, die Rötelnimmunität und die Luesserologie bestimmt werden.
In dem Mutterpass wird auch der voraussichtliche Entbindungstermin eingetragen. Beim Abholen des Mutterpasses haben Sie ausreichend Gelegenheit um Fragen zu stellen, Sollten Sie dies nicht von selbst tun, so werden insbesondere die folgenden Punkte angesprochen und beraten:
- Ernährung
- Tätigkeit/ Sport/ Beruf
- Letzte Vorsorgeuntersuchung
- Geburtsvorbereitung
- genetisches Risiko
|
|
 |
Die Beratung zum genetischen Risiko ist ein besonders schwieriges und immer auf Ihre individuelle Situation abgestimmtes Gespräch.
 |
|
Zum weitgehenden Ausschluss von Veränderungen im Erbgut Ihres Kindes werden Ihnen die Möglichkeiten der Fruchtwasserpunktion und des Ersttrimesterscreenings erläutert.
Routinemäßig werden die Vorsorgeuntersuchungen alle 4 Wochen durchgeführt, später auch in kürzeren Intervallen. Ultraschalluntersuchungen sollen zu drei festgesetzten Terminen der Schwangerschaft erfolgen (9.-12.; 19.-22. und 29.-32. Schwangerschaftswoche)
Ab der 32. Schwangerschaftswoche wird die kardiotokographische Untersuchung (CTG) routinemäßig eingesetzt. Diese soll die Herzaktionen Ihres Kindes aufzeichnen und eventuelle Wehen feststellen.
Ab der 34. Schwangerschaftswoche kann die Mutterschaftsschutzfristbescheinigung ausgestellt werden. |
Keine Sorge, wenn der errechnete Termin erreicht ist, es aber noch nicht zur Geburt Ihres Kindes gekommen ist. Der errechnete Termin ist eben nur ein errechneter. Wenn Sie sich dann sicherheitshalber alle 2 Tage untersuchen lassen, kann bis zu einer Krankenhauseinweisung noch gut 10 Tage gewartet werden. Die allermeisten Babys werden in dem Zeitraum von 10 Tagen um den errechneten Termin geboren und mit großer Wahrscheinlichkeit wird auch Ihr Baby dazugehören.
Wunschleistungen zur Mutterschaftsvorsorge:
|
|
 |
| 1. |
Wunschultraschalluntersuchungen (Babyfernsehen). Wir können die gesamte Untersuchung auf DVD aufzeichnen, so dass Sie diese dann zu hause Ihren Verwandten und Bekannten und Freunden präsentieren können. |
|
| 2. |
Diabetsscreening durch Belastungstest. Kann einen Schwangeschaftsdiabetes mit hoher Wahrscheinlichkeit ausschließen. |
|
| 3. |
Besonderes Infektionsscreening um Ihre Sicherheit zu erhöhen (Toxoplasmose, Listeriose). |
|
|
|
|
Kontrazeption
Es gibt eine große Auswahl von verhütenden Maßnahmen und die individuellen Wünsche können sehr verschieden sein.
 |
Manchmal gibt es auch medizinische Gründe für oder gegen eine bestimmte verhütende Methode.
Solche Aspekte werden in einem individuellen Gespräch behandelt und beraten, damit das für Sie bestgeeignete Mittel oder die bestgeeignete Methode gefunden werden kann.
Eine Teenagerberatung kann nach besonderer Vereinbarung in Anspruch genommen werden.
|
Wir beraten Sie, wenn Sie mehr wissen wollen über Sicherheit, Einlage und Anwendung von Spiralen und Hormonimplantaten.
Spiralen sollen mit der ausklingenden Regel eingelegt werden, da zu dieser Zeit der Muttermund noch etwas geöffnet ist. Beachten Sie bitte, dass Sie nach der Einlager Einlage kein KFZ selbst steuern dürfen.
Hormonimplantate können am ersten Tag der Regel eingesetzt werden. Nach Einsetzen in den Oberarm wird ein Druckverband angelegt, der am nächsten Tag gelöst werden kann. Dann sollte die Punktionsstelle noch einmal vom Arzt untersucht werden.
Wir haben uns besonders vorbereitet auf
• Hormonelle Verhütungsmethoden
• Einlage und Entfernen von Hormonimplantaten
• Einlage und Wechsel von Spiralen
|
|
 |
|
|
|
Schutzimpfungen
 |
|
Wissen Sie, ob Sie über einen ausreichenden Impfschutz verfügen?
Kennen Sie die augenblicklichen Empfehlungen der ständigen Impfkommission?
Haben Sie einen gültigen Impfpass?
Wissen Sie um die Besonderheiten des Impfens bei Risiken, in Schwangerschaft, im fortgeschrittenen Alter?
Die Impfbereitschaft und daher auch die Immunität in Deutschland hat abgenommen, auch durch mangelnde Information oder Angst!
Eine Impfung schützt den Einzelnen aber auch die Umgebung vor ansteckenden Erkrankungen. Wir können Sie hierin kompetent beraten, weil wir uns stets auf den aktuellen Stand halten.
Wir führen vorbeugende Impfungen durch gegen:
• Tetanus
• Diphtherie
• Polio
• Mumps, Masern, Röteln
• Keuchhusten
• Hepatitis
• Pneumokokken
• Meningokokken
• Grippe
• Reisemedizinische Impfungen
|
|
|
|
Fußreflexzonentherapie
Die Fußreflexzonenmassage ist eine Druckpunktmassage, mit deren Hilfe Hinweise auf Erkrankungen erlangt werden, diese Erkrankungen aber auch günstig beeinflusst werden können.
Sie dient auf der einen Seite der therapeutischen Beeinflussung vorhandener Erkrankungen, auf der anderen Seite kann sie aber auch als Gesundheitsprophylaxe angewendet werden.
Weitere Hinweise und Informationsmaterial zur Fußreflexzonentherapie halten wir in unserer Praxis für Sie bereit. |
|
 |
|
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
|
|
|